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Buchempfehlungen
Margit Schiller - So siehst du gar nicht aus!
Eine autobiografische Erzählung über Exil in Kuba und Uruguay
Dieses Buch reflektiert eine in jeder Hinsicht ungewöhnliche Lebensgeschichte: Zwei Mal wegen Mitgliedschaft in der RAF zu
insgesamt mehr als sieben Jahren Gefängnis verurteilt, entscheidet sich Margrit Schiller 1985, die alte Bundesrepublik zu
verlassen und nach Kuba ins Exil zu gehen, um einer erneuten Verhaftung und der drohenden Sicherheitsverwahrung zu entgehen.
Acht Jahre später emigriert sie mit ihrem kubanischen Mann und den beiden in Kuba geborenen Kindern nach Uruguay, ein Land,
in dem von 1973 bis 1985 eine Militärdiktatur herrschte, aber auch die Stadtguerilla Tupamaros aktiv war, die heute die
Regierung des Landes stellt. Hier hofft Margrit Schiller, ihre Erfahrung als politische Aktivistin und ehemalige Gefangene mit
anderen Menschen teilen zu können.
Ihr Buch ist ein ehrliches und selbstreflexives Zeugnis, das grundlegende Exilerfahrungen thematisiert. Sie schreibt über
die Macht der Bilder und wie diese täuschen können. Mit wachem, kritischem Blick zeichnet sie die Probleme des Alltagslebens
in Havanna und Montevideo nach.
Ihr Buch nimmt uns mit auf eine Reise, auf der es mehr als 15 Jahre kein Zurück gab.
Verlag Assoziation A, September 2011, Taschenbuch, 172 Seiten, 16,00 €, ISBN 978-3-86241-408-6
Verlag Assoziation A
Mit Bedacht, aber ohne Pause
Heinz Langer zur Entwicklung in Kuba
Jahrzehnte der gnadenlosen Wirtschaftsblockade durch die USA und ihre Verbündeten haben das kubanische Volk nicht
brechen können. Nach dem Zusammenbruch der europäischen sozialistischen Staaten hielt Kuba in einem unglaublichen
Überlebenskampf an den Errungenschaften der Revolution fest.
Nun aber, so unken manche, müsse »die Marktwirtschaft« – also der Kapitalismus – eingeführt werden.
Heinz Langer, jahrelang Botschafter der DDR in Kuba und intimer Kenner der heutigen kubanischen Verhältnisse,
widerspricht.
In diesem Buch betrachtet er die Entwicklungen in Kuba seit 2007, legt Schwierigkeiten und Probleme dar, und
erläutert wie die KP Kubas und der kubanische Staat gemeinsam mit dem kubanischen Volk die zu lösenden Aufgaben
angehen: Schrittweise, mit Bedacht, aber ohne Pause – und ohne die Errungenschaften der Revolution und das Ziel
des Sozialismus aufzugeben.
Verlag Wiljo Heinen, August 2011, Taschenbuch, ca. 400 Seiten, 13,50 €, ISBN 978-3-939828-80-8
Verlag Wiljo Heinen
Rezension: Neue Rheinische Zeitung,
Neues Deutschland
Waterloo
in der Schweinebucht
Einen »perfekten Fehlschlag« nennen Historiker in den USA die CIA-Operation, im Frühjahr 1961 die Verhältnisse in
Kuba gewaltsam zu verändern und Castro zu stürzen. Washington wollte nicht direkt intervenieren und rüstete einige
Tausend Exilkubaner auf. Diese sollten auf der Insel landen, einen Brückenkopf bilden und »die Welt« um Hilfe
bitten.
Das revolutionäre Kuba setzte sich militärisch jedoch zur Wehr und bereitete den Invasoren, mehr noch der Macht
im Hintergrund, eine Niederlage. Binnen drei Tagen war der Spuk vorbei. Nunmehr fuhr die CIA eine andere
Strategie: Sie wollte Fidel Castro ermorden.
Klaus Huhn erinnert an die geschichtemachende Schlacht, die nach dem gleichen Szenario ablief wie fast alle von
der CIA realisierten Umsturzversuche. Egal, ob die Staatschefs Fidel Castro, Allende, Saddam Hussein oder Gaddafi
heißen.
spotless Verlag, April 2011, brosch., 96 Seiten, 5,96 €, ISBN 978-3-360-02041-3
Rezensionen: Das größte US-Fiasko
Das neue Kuba
In Bildern der Nachrichtenagentur Prensa Latina 1959/1969

Die sechziger Jahre in Kuba waren ein Jahrzehnt des Wandels. Zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos aus den
Archiven der Nachrichtenagentur Prensa Latina zeugen vom dynamischen Neuanfang nach der Revolution und
dokumentieren eindrucksvoll die Agrarreformen, den Aufbau des Gesundheitswesens oder die Alphabetisierungskampagnen;
dazu historisch einmalige Aufnahmen vom Invasionsversuch in der Schweinebucht sowie nie gezeigte Momentaufnahmen
von Fidel Castro, Che Guevara und anderen. Mit einer Einleitung des Kuba-Spezialisten Michael Zeuske bietet dieser
Bildband überraschendes für Kuba-Kenner und ist ein Muss für alle Kuba-Liebhaber.
Rotbuch Verlag, März 2011, gebunden, 192 Seiten, 19,95 €, ISBN 978-3-86789-129-5
Presse: Ein Verriss, der adelt,
WoViva la Revolution! - Annotation,
Quetzal
Der Fall der ‚Cuban Five'
eine schwer vermittelbare Geschichte

"Der Fall der ‚Cuban Five' - eine schwer vermittelbare Geschichte" beruht auf dem Buch
"The Untold Story of the Cuban Five: Spies or Forbidden Heroes?", von Gualdo M. Hidalgo und enthält u.a.
Übersetzungen zahlreicher Publizisten, Politiker und Juristen, die bisher auf Deutsch nur auf der Website
des Komitees Basta Ya zugänglich waren. Es handelt sich dabei um Artikel von Leonard Weinglass, Jean-Guy Allard, Wayne S.Smith,
Deisy Francis Mexidor, Noam Chomsky, Larry Wilkerson, Saul Landau, Ricardo Alarcón, Bernie Dwyer u.a.
Darüber hinaus enthält es Berichte von den Verwandten der Cuban Five und dem Komitee ¡Basta Ya!
Verlag CreateSpace, Oktober 2010, Paperback, 296 Seiten, $14.95, ISBN-10: 1456311980, ISBN-13: 978-1456311988
Online bestellen bei Amazon: Der Fall der ‚Cuban Five'
Zärtlichkeit der Völker
Die DDR und Kuba
»Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.«
Meist wird dieser Ausspruch Ernesto »Che« Guevara zugeschrieben, oft Pablo Neruda. Beide könnten ihn
gebraucht haben für den Zusammenhalt der Völker im Ringen um eine wahrhaftig menschliche Gesellschaft.
Dieses Buch erzählt von den Beziehungen zwischen der DDR und Kuba, von der solidarischen Verbundenheit
ihrer Völker, Staaten und Politiker. Heinz Langer begleitete diese Beziehungen vom Anfang bis zu ihrem
erzwungenen Ende – auch als Botschafter der DDR in Kuba.
Es ist ein sehr persönlicher Bericht über die Freundschaft zwischen der DDR und Kuba, der
Schwierigkeiten und Missverständnisse nicht ausspart, doch immer von großer Sympathie getragen ist.
Verlag Wiljo Heinen, 2010, Taschenbuch, 173 Seiten, 9,50 €, ISBN 978-3-939828-48-8
Rezensionen:
Cuba und die DDR: Ein ganz besonderes Verhältnis (CUBA LIBRE 2-2010),
Kuba und die DDR - eine zärtliche Beziehung (Unsere Zeit 07.05.2010)
Die Deutsche Kuba-Politik seit 1990
Bilanz und Perspektiven
Die BRD verfolgte gegenüber Kuba seit jeher eine Politik, die einen politischen Wandel auf der Insel
erreichen will. Schon zu Zeiten des Kalten Krieges hat sie sich auch in dieser Frage als enger
Verbündeter der USA profiliert und diesen Kurs nach 1990 nahezu unverändert beibehalten: Die
Handelsverträge der DDR mit Kuba wurden nicht übernommen, die Schulden Kubas bei der DDR aber
kompromisslos eingefordert. Diese restriktive Politik wurde unter Rot-Grün fortgesetzt. Und selbst die
neuerdings befürwortete Lockerung der völkerrechtswidrigen US-Blockade spricht nicht für eine
normalisierte Haltung, sondern viel eher für verstärkte eigene außenpolitische Ambitionen und eine
veränderte Taktik, die weiterhin auf eine Wandlung des kubanischen Systems abzielt und einen
selbstbestimmten Entwicklungsweg Kubas in Frage stellt.
Papyrossa Verlag, 2010, Taschenbuch, 110 Seiten, 11,00 €, ISBN-13: 9783894384364, ISBN-10: 3894384360
Buchvorstellung in Havanna: Zwei Jahrzehnte gegen Kuba
Rezension:
Menschenrechtsrhetorik und Kulturboykott: Die bundesdeutsche Kuba-Politik
Kuba - Bilder von heute,
Che von gestern.
Aktuelle Fotografien aus Kuba, starke Zitate von Che Guevara,
Kurz-Chronologie von Ches Leben und der Entwicklung Kubas bis heute.
Kein Reiseführer, aber ein Führer zu Che und zu Kuba.
Keine Luxushotels, aber Kuba authentisch: Menschen, Natur, Revolution. Ein politisches Lesebuch zum
Informieren, Betrachten und Nachschlagen.
Selbstverlag Fritz Bauerreiß, 2009, 236 Seiten mit 81 ganzseitigen Farbfotografien (20 x 15), 20,00 €, ISBN 978-3-00-028176-1
mehr: Kuba - Bilder von heute, Che von gestern.
Rezension: Junge Welt, Neue Rheinische Zeitung
KUBA - Nachrichten von der Schurkeninsel
Episoden aus einem Feldzug für die Freiheit
Kuba: Geht es gegen dieses Land, werden Terroristen zu Freiheitskämpfern und laufen unbehelligt in
Miami herum. Anders als die fünf Kubaner, die eben dort versucht haben, Terrorplanungen auf die
Schliche zu kommen und Anschläge gegen die Insel zu verhindern. Sie wurden in den USA zu hohen
Freiheitsstrafen verurteilt. Unsere Medien machen um derlei wenig Aufhebens. Selbst ein Hurrikan
verschwindet da im Bermudadreieck. Er wütet auf Haiti, ist urplötzlich weg und taucht genauso plötzlich
vor Florida wieder auf. Da er Kuba scheinbar übersprungen hat, sind auch die verheerenden Schäden, die
er dort anrichtete, zu vernachlässigen. Solchen Denkwürdigkeiten geht Hans Weiss auf den Grund.
Nomen Verlag, 2009, Taschenbuch, 200 Seiten, 14,90 €, ISBN 978-3-939816-09-6
Rezensionen: Junge Welt,
CUBA LIBRE
Fidel Castro
Die Geschichte wird mich freisprechen
Mit einem Vorwort von Ignacio Ramonet
Unter dem Titel »La historia me absolverá«, in Anlehnung an den letzten Satz seines Plädoyers, wurde
Fidel Castros Verteidigungsrede bekannt. Der Anführer der kubanischen Rebellenarmee hielt sie am 16.
Oktober 1953 bei der vorletzten Gerichtsverhandlung in Santiago de Cuba gegen die Beschuldigten des
Angriffs auf die Moncada-Kaserne im selben Jahr. Sie ist ein programmatisches Manifest, Anklageschrift,
rechtliche, moralische, philosophische und politische Verteidigungsschrift des revolutionären Kampfes
gegen die Tyrannei. »Die Geschichte wird mich freisprechen« ist damit von selbst zu einem
Grundsatzdokument der Kubanischen Revolution und einem der wichtigsten Texte über das politische Denken
und die revolutionäre Aktion Kubas und Lateinamerikas geworden.
Rotbuch Verlag, 2009, Taschenbuch, 128 Seiten, 9,90 €, ISBN 978-3-86789-061-8
Viva la creatividad
Strategien zur Existenzsicherung in Zeiten des sozioökonomischen Wandels auf Kuba

Kreativität erweist sich in Zeiten von Krisen als vielversprechende Ressource, um die eigene Existenz bestmöglich
zu sichern. Im Zentrum dieses Buches stehen die (il-)legalen Vorgehensweisen der Habaneras und Habaneros zur
Bewältigung ihres von Widersprüchlichkeiten geprägten Alltags. Dabei beleuchtet die Langzeitstudie (2000 - 2006)
auch individuelle und gesellschaftliche Veränderungen im Umgang mit religiösen oder politischen Überzeugungen. All
diese Momente gewähren Rückschlüsse auf den gegenwärtigen sozioökonomischen Wandel sowie auf die damit
einhergehenden ideellen und materiellen Herausforderungen in einem der weltweit letzten sozialistischen Länder.
Lit Verlag, 2009, Paperback, 448 Seiten, 43,90 €, ISBN: 978-3-8258-8973-9
Rezension: Viva la creatividad
CUBABRASIL
The Book
Das Aerosol-, Video- und Straßenkunst Kollektiv CUBABRASIL startete im Jahr 2003 auf Kuba. Mehr als 25
Künstler aus Kuba, Brasilien und Deutschland arbeiteten bis heute in diesem außergewöhnlichem Projekt.
Ungezählte Wandmalereien, große Fassadengestaltungen, viele Workshops und zahlreiche Kunst- und Video-
installationen in den Straßen von Havanna und Pinar del Rio resultierten aus dieser interkulturellen
Kollaboration.
Vorschau: CUBABRASIL (pdf)
Verlag From Here To Fame, 2009, 128 Seiten, 535 Fotos und Illustrationen
Paperback, 9,95 €, ISBN 978-3-937946-52-8; Hardcover, 14,95 €, ISBN 978-3-937946-53-5
Che Guevara
Politisches und militärisches Denken
Der bekannte kubanische Soziologe Suárez Salazar legt zum 40. Todestag von Che Guevara eine umfassende
Darstellung des politischen und militärischen Denkens Che Guevaras vor.
Er hat jahrelang an diesem Werk gearbeitet, das er zum Andenken an den großen Revolutionär hier vorlegt.
Che wird von seinen Anhängern Opferbereitschaft und eine unbedingter Wille, die Revolution
voranzutreiben, nachgesagt, wobei er als Vorbild dienen wollte.
Er versuchte, seinem Idealbild vom Neuen Menschen gerecht zu werden und stets als gutes Beispiel zu
dienen.
Zambon Verlag, 2009, Broschiert, 120 Seiten, 9,80 €, ISBN 978-3-88975-142-3
Fidel Castro
»Reflexionen«
Fidel Castro meldet sich regelmäßig in der kubanischen Tagespresse zu Wort. Heinz Langer, früherer
DDR-Botschafter in Havanna, stellte eine Auswahl von Fidels »Reflexionen« zusammen.
Fidel Castro ist ein Denker, der bis heute nichts von seiner Scharfsinnigkeit und Scharfzüngigkeit
eingebüßt hat. Er schreibt über die Situation und Entwicklung Kubas, Lateinamerikas und der »Dritten Welt«,
den mörderischen Kampf des US-Imperiums, über Jugoslawien und China. Er mahnt, dass zum Überleben der
Menscheit eine Abkehr vom kapitalistischen Irrsinn der Ressourcenvergeudung dringend notwendig ist.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, Taschenbuch, 317 Seiten, 14,00 €, ISBN 978-3-939828-32-7
Verlagsinformation und Leseproben:
Verlag Wiljo Heinen
Fidel Castro
Mein Leben
Er gilt als der am längsten amtierende Staatsmann der Geschichte: ein halbes Jahrhundert stand der
"Maximo Lider" an der Spitze Kubas. Er überdauerte neuen US-Präsidenten und pflegte
persönliche Kontakte zu den wichtigsten Köpfen der Welt. Er rauchte Zigarren mit Nikita Chruschtschow
und Willy Brandt, empfing Papst Johannes Paul II, pflegte Freundschaften mit Gerard Depardieu und Ernest Hemingway.
Im Februar 2008 legte der kubanische Staats- und Parteichef sämtliche politischen Ämter nieder.
Jetzt erscheinen seine Memoiren erstmals auf Deutsch.
Rotbuch Verlag, 2008, gebunden, ca. 800 Seiten, 29,90 €, ISBN 978-3-86789-038-0
Presse / Rezensionen:
Red Globe,
Redblog,
junge Welt,
Neue Rheinische Zeitung,
Auszüge:
scharf links,
Neues Deutschland,
junge Welt
"Massenmord
am karibischen Himmel"
6. Oktober 1976, 17.24 Uhr: An Bord einer DC-8, Flug CU 455 der Cubana de Aviación, explodieren Bomben.
Rettungsversuche des Piloten sind hoffnungslos. 73 Menschen sterben – Kubaner, Guyanesen, Koreaner.
"Wir alle wissen seit Jahr und Tag, dass Washington einen unbarmherzigen Kampf gegen Kuba führt.
Wie gnadenlos dieser Kampf von Seiten der USA geführt wurde, belegt der Massenmord am karibischen Himmel
mit entsetzlicher Gewissheit. Es scheint dennoch wichtig, immer wieder an dieses Verbrechen zu
erinnern !" (Klaus Huhn)
Verlag Wiljo Heinen, 2008, Taschenbuch, 94 S., 5,50 €, ISBN 978-3-939828-26-6
Rezension:
Heinz W. Hammer
Ernesto Che Guevara
Bolivianisches Tagebuch
Das legendäre letzte Tagebuch, aufgefunden nach Che Guevaras Ermordung 1967 in Bolivien, wurde ein
Weltbestseller. Die erweiterte Neuausgabe enthält ein Vorwort von Ches Sohn Camilo und viele bisher
unveröffentlichte Fotos.
Im November 1966 begann Che Guevara sein Bolivianisches Tagebuch, das das knappe letzte Jahr seines
Lebens beschreibt. Zusammen mit einer kleinen Truppe von Mitkämpfern, unter ihnen die aus der DDR
stammende Tamara Bunke, unternahm er den tragisch scheiternden Versuch, die Revolution nach Bolivien zu
tragen. Am 9. Oktober 1967 wurde er von einem Offizier der bolivianischen Armee erschossen.
»Ich bin 39 geworden: Man nähert sich unerbittlich einem Alter, in dem man über seine Zukunft als
Guerillero nachdenkt; im Augenblick bin ich es ›ganz‹.« Che Guevara, 14. Juni 1967.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Taschenbuch, 352 S. 8,95 €, ISBN: 978-3-462-04039-5
Ernesto Che Guevara
Kubanisches Tagebuch
Che Guevaras berühmter Bericht von der Kubanischen Revolution (1956–1959), neu ediert auf der
Grundlage von Ches eigenen Korrekturen, mit einem Vorwort seiner Tochter Aleida und vielen bisher
unveröffentlichten Fotos.
Am 2. Dezember 1956 landen 83 Freiheitskämpfer mit der »Granma« am Strand von Las Coloradas auf Kuba.
Gut zwei Jahre später stürzt die inzwischen noch Tausende zählende kubanische Befreiungsarmee, die von
der Sierra Maestar aus operiert, die Diktatur Batistas in Havanna. Einer der Guerilleros, die vom
ersten Tag an mit dabei waren, ist der junge argentinische Arzt Che Guevara. Er hat über die drei Jahre
des Kampfes, über Siege und Niederlagen Bericht geführt.
Sein Kubanisches Tagebuch, das den Verlauf des Befreiungskrieges lebendig erhält, ist nicht nur eine
packende Darstellung der militärischen Operationen der Guerilla. Che Guevara beschreibt auch mit viel
Humor persönliche Erlebnisse, angefangen bei der ersten Begegnung mit Fidel Castro in Mexiko, seine
Mitkämpfer und den Alltag in der Befreiungsarmee.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Taschenbuch, 384 S. 8,95 €, ISBN: 978-3-462-04040-1
USA: Supermacht ohne Prinzipien und Moral,
Gesetzesbruch, Schrecken und Gewalt gegen Kuba
Sorgfältig verknüpft Lamrani die kraftvolle Sprache von Noam Chomsky, Howard Zinn, Leonard Weinglass und
anderen, um den Fall der in den USA gefangen gehaltenen fünf Kubanern und andere von Washington bezahlte
Versuche, Kuba zu destabilisieren, bloßzulegen.
Deutsche Ausgabe von "Superpower Principles: Terrorism against Cuba"
Hrgs. Salim Lamrani, mit Beiträgen u.a. von Noam Chomsky, Howard Zinn, William Blum, Nadine Gordimer, Michael Parenti,
Leonard Weinglass
Leseprobe: Kubanische politische Gefangene ... in den Vereinigten Staaten
Zambon Verlag, 2008, 15,00 €, ISBN 978-3-88975-153-0
KUBA - Die lebendige Revolution
La revolución dinámica
»Überlebt die kubanische Revolution?«
Kuba, die sozialistische Insel, ist in aller Munde, denn sie ist Hoffnung für Viele.
Heinz Langer, ehemaliger Botschafter der DDR in Kuba, ist ausgewiesener Kenner Lateinamerikas und Kubas.
In diesem faktenreichen Buch hat er zusammengetragen, woraus die kubanische Revolution ihre Kraft schöpft
und wie sie lebendig blieb. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen, die Hoffnung machen.
Seit Jahrzehnten wurde in Kuba der Sozialismus dynamisch entwickelt. Wer vom »Sozialismus im 21.Jahrhundert«
redet, darf von Kuba nicht schweigen, und wer von Kuba redet, müsste europazentrierte Sichtweisen ablegen.
Wer über Lateinamerika nachdenkt, sollte über die Realität Kubas Bescheid wissen.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, 272 S., Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 978-3-939828-06-8
Rezensionen:
junge Welt,
Rotfuchs,
Z - Zeitschrift marxistische Erneuerung,
marxistische Blätter (pdf),
Der Fall der "Cuban Five"
Die USA und der Terror
Kann man in den USA ins Gefängnis gesteckt werden, weil man gegen Terroristen vorgeht?
Ja, wenn es gegen Terroristen in Miami geht ! Die fünf in den USA zu extremen Haftstrafen verurteilten Kubaner haben genau das gemacht, was George W.
Bush von der ganzen Welt gefordert hat – zur Aufklärung und Bekämpfung des internationalen Terrorismus
beizutragen. Doch für Regierung und Justiz der USA scheint es »gute Terroristen« zu geben – solche z. B., die
von Florida aus gegen Kuba operieren. In einem skandalösen Gerichtsverfahren wurden die »Cuban Five«, die Pläne der Miami-Terroristen
aufdeckten, zu Haftstrafen bis zu zweimal lebenslänglich plus 15 Jahren verurteilt – nach einem
»Verschwörungsparagraphen«, weil konkrete Beweise für Straftaten fehlten. In diesem Buch sind
die wichtigsten Fakten zum Fall der »Cuban Five« zusammengetragen. Nur weltweiter Protest kann ein
Berufungsverfahren erzwingen. Der Erlös dieses Buches dient der Unterstützung des deutschen
Solidaritätskomitees.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, 96 Seiten, Paperback, 5,00 €, ISBN 978-3-939828-16-7
Che
Eine Comic-Biografie
Ernesto Che Guevara, die Ikone der kubanischen Revolution, wäre am 14. Juni 2008 80 Jahre alt geworden.
Carlsen nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, eine Comic-Chronik über das Leben und Wirken des so legendären
wie umstrittenen Revolutionärs zu veröffentlichen, die ihrerseits zum Mythos geworden ist: 1968 als
unmittelbare Reaktion auf die Ermordung des Argentiniers Che entstanden, avancierte die brillante
Comic-Biografie seiner Landsleute Alberto und Enrique Breccia (Zeichnungen) und Héctor Oesterheld (Text)
zum Bestseller in Südamerika.
Carlsen Verlag, 2008, 96 Seiten, Hardcover, 16,90 €, ISBN 978-3-551-77654-9
Rezension:
Ches Leben in starken Kontrasten
Helden der freien Welt
Dissidenten in Kuba
Im März 2003 enttarnten sich einige cubanische Agenten, die jahrelang für den Geheimdienst ihres Landes
systemfeindliche Gruppen auf der Insel infiltriert hatten. Gleichzeitig wurden landesweit 75 Menschen
verhaftet, was in der "freien Welt" helle Empörung auslöste. Zu teilweise drakonisch anmutenden
Freiheitsstrafen verurteilt, avancierten sie in den westlichen Medien schnell zu Kämpfern für die
Menschenrechte und gegen die Willkür eines tyrannischen Regimes. Das Buch von Renate und Ulrich Fausten untersucht, was sich hinter diesem Status verbirgt. Es geht Fragen
nach, die sonst gerne ausgeblendet werden: Was hat es mit diesen Dissidenten auf sich? Was sind das für
Personen? Was sind ihre Beweggründe? Wem dienen sie? Wer protegiert sie und warum? Inhalt und Leseproben
PapyRossa Verlag, 2007, 144 Seiten, Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 978-3-89438-359-6
Che -
Die Fotobiografie
Auf einer Reportagereise nach Kuba lernte Christophe Loviny Alberto Korda kennen, den Fotografen, dessen
Bild des Che um die Welt ging. Mit ihm zusammen begann er, eine Geschichte in Bildern zusammenzustellen:
Ches Familie und seine Freunde öffneten ihm die Familienalben, in den Archiven des Ministerrats und bei
weiteren kubanischen Fotografen wie Raoul Corrales und Perfecto Romero fand er Hunderte bislang
unveröffentlichter Bilddokumente. 200 ungewöhnliche, bewegende und oft auch witzige Bilder zeigt diese
Fotobiografie des »Popstars der Revolution«, die selbst zum Kultbuch avancierte.
Verlag Antje Kunstmann, 2007, 128 Seiten, gebunden, 14,90 €, ISBN 978-3-88897-488-5
Im Fadenkreuz:
Kuba
Der lange Krieg gegen die Perle der Antillen - Mit Geheimdokumenten aus US-Archiven belegt.
Der verdeckte und offene Krieg der USA gegen Kuba dauert schon länger als ein halbes Jahrhundert, denn er
begann nicht erst nach der Revolution von 1959. Und er geht weiter. Auch der wieder gewählte Präsident
George W. Bush ist dafür ein Garant.
Dieses Buch wird die Politik der größten Militärmacht der Erde, die seit vielen Jahrzehnten über ein
kleines Land den Belagerungszustand verhängt hat, vorwiegend an Hand früher streng geheimer Original-
Dokumente aus US-Regierungs-Archiven nachzeichnen. Hunderte Akten von CIA, Außenministerium und Weißem
Haus sowie Untersuchungsberichte des US-Kongresses sind dafür die Hauptquellen. Hunderte von vielen
Tausend, die bisher nicht freigegeben wurden. Dazu kommen die offiziell zugänglichen Gesetze sowie
Verordnungen des US-Kongresses und mehrerer Präsidenten über die Boykott- und Blockadepolitik gegen Kuba.
Kai Homilius Verlag, 2007, 296 Seiten, Taschenbuch, 9,90 €, ISBN-10: 3897065185 ISBN-13: 9783897065185
Selbstporträt
Che Guevara
Che Guevara, der Träumer und Realist, Revolutionär und Poet, Vater und Liebender – Selbstportrait
präsentiert unbekannte Bilder und Texte aus dem Familienarchiv und zeigt den Menschen hinter dem
Mythos.
Ernesto »Che« Guevara de la Serna hat seit frühen Jahren – auf erstaunlich umfassende Weise – Zeugnis
abgelegt von den Abenteuern seines Lebens und seiner Zeit. Daher kann sich der vorliegende Band – eine
in enger Zusammenarbeit mit seiner Witwe Aleida March herausgegebene Hommage an den Revolutionär – auf
eine Fülle von meist unbekannten Texten und Fotografien aus dem Familienarchiv stützen.
Che Guevara hat leidenschaftlich für eine andere Welt und für die Umstürzung ungerechter Verhältnisse
in Lateinamerika gekämpft und zugleich mit Witz und Selbstironie seine eigene Rolle als »Ikone« der
Revolution kommentiert.
Seine Tagebuch- und Reisenotizen, Briefe, Erzählungen, journalistischen Texte und sogar Gedichte zeigen
zum ersten Mal die persönliche Welt des großen Revolutionärs. Er hat liebevolle Postkarten an seine
Kinder geschrieben und Briefe an seine Eltern und seine Frau Aleida March, in denen er auch von seinen
Ängsten, ja, seiner Verzweiflung, und von seinen Träumen und Hoffnungen spricht.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Kartoniert, 320 S. 10,00 €, ISBN: ISBN: 978-3-462-03961-0
Comandante Che
Biographische Skizze
Ernesto »Che« Guevara – seine Menschlichkeit, sein Mut und seine revolutionäre Konsequenz sind immer
wieder Vorbild junger Generationen.
Eberhard Panitz traf »den Che« auf einer Reise durch das revolutionäre Kuba im Jahr 1961 in Playa Girón,
wo kurz zuvor der von der CIA gesteuerte Versuch einer Invasion stattfand. »Das war hier nur ein kleines
Gefecht, kein Krieg, keine Konterrevolution. Aber daß wir es geschafft haben, daß weder ein Krieg, noch
eine Konterrevolution daraus geworden ist, das sollte man zur Kenntnis nehmen und sich überall gut
merken«, gab der Guerillero dem Schriftsteller Auskunft. Die biographische Skizze erzählt eindrucksvoll
vom Leben und von den Kämpfen des Ernesto Guevara de la Serna.
Diese erste Neuausgabe nach zehn Jahren wurde aktuell überarbeitet, um Fotografien ergänzt und enthält
Auszüge aus dem CIA-Bericht über die Ermordung Ches.
Verlag Wiljo Heinen, 2007, 253 Seiten, Taschenbuch, 5,00 €, ISBN 978-3-939828-12-9
Alberto Korda:
A Revolutionary Lens

Der umfangreichste Fotoband über die kubanische Revolution, Che Guevara, Fidel Castro und das
pulsierende Leben in den Strassen Havannas, Aufnahmen des Revolutionsfotografen Alberto Korda aus
über 30 Jahren.
Steidl, 2007, 439 Seiten, 29,95 €, ISBN 3865214584
Tania
Mit Che Guevara im bolivianischen Untergrund
Tania wird 1937 in Argentinien als Haydée Tamara Bunke Bíder geboren. Ihre Eltern sind jüdische
Kommunisten, die vor den Nazis ins Exil geflüchtet waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg zieht die Familie in
die DDR. Als junge Frau wird Tania von der kubanischen Revolution inspiriert und angezogen. Sie wird
schließlich eine Aktivistin der lateinamerikanischen Revolution, die es schafft, in Bolivien mit falscher
Legende in die höchsten Kreise der von den USA an der Macht gehaltenen Oligarchie vorzudringen. Auf diese
Weise wird sie zu einer wichtigen Wegbereiterin des von Che Guevara geleiteten Versuchs, eine revolutionäre
Aufstandsbewegung in Bolivien zu initiieren. Im Alter von nur 30 Jahren fällt sie 1967 noch vor der
Ermordung Che Guevaras im Kampf.
Im Anhang finden sich bisher unveröffentlichte Dokumente.
Atlantik-Verlag; 2006, 300 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3-926529-67-9 / ISBN-13: 978-3926529671
Kuba
Mehr als nur Träume
Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften im materiellen, moralischen und humanitären
Werk der kubanischen Revolution.
Diese umfassende Darstellung der Entwicklung der kubanischen Gesellschaft wurde mit Hilfe des NETZWERK
CUBA vom Dachverband der kubanischen Gewerkschaften (CTC) herausgegeben und ins Deutsche übersetzt.
Mit dem Buch steht eine umfassende Darstellung der Entwicklung der kubanischen Gesellschaft zur Verfügung, das in die
Hand eines jeden gehört, der nach gesellschaftspolitischen Alternativen zum herrschenden kapitalistischen
System sucht. Das Buch soll dazu anregen,die Entwicklung des Landes solidarisch zu unterstützen, auch wenn
diese nicht widerspruchslos verläuft.
GNN Verlag, 2006, 426 Seiten, Taschenbuch, 19,50 €, ISBN 3-89819-210-5
Rendevous mit der Quote
Wie die ARD Kennedy durch Castro ermorden ließ
John F. Kennedy wurde am 22. November 1963 in Dallas erschossen. Die Hintergründe des Mordes sind bis
heute nicht aufgeklärt. Es existieren unterschiedliche Theorien, wer für das Attentat verantwortlich ist.
Eine davon wurde vor kurzem in dem ARD-Film "Rendezvous mit dem Tod" mit neuen Argumenten belegt. Für die ARD
ist jetzt alles bewiesen, weil man wisse, wer die Drahtzieher des Anschlags auf den US-Präsidenten gewesen
sind: Fidel Castro und der kubanische Geheimdienst.
Dieses Buch stellt die neue ARD-Theorie, die jetzt nach über 40 Jahren die eigentliche Wahrheit im Mordfall
Kennedy darstellen soll, auf den Prüfstand. Es werden die von der ARD vorgetragenen Beweise und deren
Beweisführung untersucht. Bei ihren Recherchen stießen die Autoren dieses Buches auch auf das
bislang unveröffentliche "Geheimdossier", welches den dramaturgischen Ausgangspunkt im 850.000 Euro
teuren ARD-Film darstellt. Aber nichts daran ist so, wie es die ARD behauptet.
Verlag Lothar Buchholz, 2006, 160 Seiten, Taschenbuch, 9,80 €, ISBN 3-9811289-1-5
Narben in der Erinnerung
18 Erzählungen über vier Jahrzehnte
Mitte der 90er Jahre reisen fünf Kubaner in die USA. Ihre Absicht: Sie wollen exilkubanische Gruppen
auskundschaften, die seit Jahre Anschläge insbesondere gegen Touristenzentren und Hotels in Kuba
durchführen.
Ihre Erkenntnisse übermitteln sie nach Kuba und die kubanische Regierung übergibt sie dem
FBI, um gegen diesen Terrorismus vorzugehen. Doch dort kümmert man sich keineswegs um die
exilkubanischen Gruppen, die – wie sich herausgestellt hatte – beste Verbindungen zu politischen,
militärischen und geheimdienstlichen Kreisen in den USA haben. Stattdessen verhaftet das FBI im
September 1998 die fünf Kubaner unter dem Verdacht der "Spionage" und "Verschwörung". Sie
werden zu Haftstrafen zwischen 15 Jahren und mehrfach lebenslänglich verurteilt.
Atlantik Verlag, 2005, Taschenbuch, 18,00 €, ISBN-10: 3-926529-46-6 / ISBN-13: 978-3926529466
Märchen von Kuba
Insel zwischen Lüge und Wahrheit
"Märchen von Kuba" ist keine kubanische Märchensammlung .Der Autor hat vielmehr Lügenmärchen gesammelt,
die über Kuba verbreitet werden, und zum Teil auch deren Verfasser befragt.
Sei es die rührselige Schauergeschichte, die ein in New York und Miami ansässiger Journalist in der
Kuba-Ausgabe von "Merian" seinen Lesern als lautere Wahrheit anbietet, seien es angebliche Verstöße
gegen das Recht auf Gesundheit und freie Religionsausübung, die eine katholische Wochenzeitung
anprangert und die sie auch nach Berichtigung durch den Bundestagsabgeordneten, der das Märchen
gutwillig verbreitet hatte, nicht dementieren will. Begründung: Wir werden Kuba nicht als Idyll
darstellen.
Dieser Argumentation kann sich auch Kardinal Meisner nicht widersetzen, der sich seinerseits darüber
beklagt, dass über ihn aus der Luft gegriffene Dinge in die Welt gesetzt würden.
Die "Bild"-Zeitung wiederum macht Fidel Castro als Dresseur von Killer-Haien vor der Küste von Florida
aus, wohl wissend, dass die Original-Meldung von einem US-amerikanischen Satire-Magazin stammt, das zum
Gaudium seiner Leserschaft ausschließlich Falschmeldungen in die Welt setzt.
Für Herrn Dr. Heinrich Maetzke vom "Bayernkurier" ist das Stichwort Guantánamo Anlass, von 15.000 in
Kuba erschossenen Gefangenen zu erzählen, aber, als der Autor ihn nach Belegstellen fragt, sich in
Schweigen zu hüllen. Märchen von Kuba eben.
Nomen-Verlag, 2005, 168 Seiten, kartoniert, 14,00 €, ISBN: 3-9809981-5-0
Leseprobe:
Nomen-Verlag (pdf)
Cuba,
mi amor
"Hier gibt es jetzt für euch nicht viel Revolutionäres zu sehen", sagt Che Guevara zu dem deutschen
Escritor und weist zur Bucht mit ein paar ausgebrannten Fahrzeugen am sandigen Weg. "Das war hier nur
ein kleines Gefecht, kein Krieg, keine Konterrevolution. Aber dass wir es geschafft haben, dass weder ein
Krieg noch eine Konterrevolution daraus geworden ist, das sollte man zur Kenntnis nehmen und sich überall
gut merken." Mit anderen Schriftstellern kommt Eberhard Panitz 1961 nach Kuba. Den Deutschen wird eine
junge Dolmetscherin an die Seite gestellt, Tamara Bunke. Jahre später wird sie als Kampfgefährtin
Guevaras in Bolivien sterben. Jetzt soll sie den Gästen das neue Kuba zeigen. Bei ihrer Reise erleben sie
ein Land im Aufbruch. Panitz notiert seine Beobachtungen und die Gespräche mit den Bauern, den Soldaten
der Revolutionsarmee, den Arbeitern in der verstaatlichten Betrieben.
Heute, 40 Jahre danach, greift er auf dieses Tagebuch zurück und nimmt es als Ausgangspunkt, die
komplizierte, immer bedrohte Entwicklung Kubas zu betrachten und nach den Perspektiven der "Insel
der Revolution" zu fragen.
Edition Ost, 2004, 160 Seiten, Taschenbuch, 12,90 €, ISBN: 3-360-01054-X
Korda sieht
Kuba
Dass Bilder einen Mythos begründen können, zeigt das meistreproduzierte Foto der Welt: das Porträt des
Che von Alberto Korda.
Doch der kubanische Fotograf, der eigentlich Alberto Díaz hieß, hat nicht nur mit einem Bild
Geschichte geschrieben. Mit 30 ist er ein gefeierter Modefotograf, der erste der Insel.
Doch dann, 1956, kommt mit Fidel Castro und Che Guevara die Revolution nach Kuba, und Korda wird ihr Fotograf.
Familienalbum der Revolution und historisches Dokument zugleich, zeigen die zum großen Teil
unveröffentlichten Aufnahmen Fidel mit Nikita und Nina Chruschtschow auf der Datscha, Nikita und Fidel
auf Skiern und bei der Schneeballschlacht, beim Jagen in den russischen Wäldern.
Verlag Antje Kunstmann, 2003, gebunden, 24,90 €, ISBN 3-88897-341-4
Das trikontinentale
Solidaritätsplakat
Das revolutionäre OSPAAAL-Plakat - ein Zeitspiegel der Befreiungskämpfe im Trikont.
Die 1966 in Havanna gegründete Organisation der Solidarität mit Afrika, Asien und Lateinamerika (OSPAAAL)
hat mit der Zeitschrift "Tricontinental" und mit Plakaten von Kuba aus politische Propaganda in der
Dritten Welt verbreitet und den bewaffneten Befreiungsbewegungen eine authentische Stimme verliehen.
Im Zentrum des Buches stehen die 340 bis heute bekannten OSPAAAL-Plakate, deren Reproduktion in
hervorragender Qualität mit einem frequenzmodulierten Raster auf Spezialpapiere gedruckt sind.
In Kurztexten werden die politischen, sozialen und historischen Zusammenhänge und Hintergründe vor
allem der bewaffneten Befreiungskämpfe dargestellt. Plakate und Texte sind gleichzeitig eine Hommage
an die unzähligen bekannten und unbekannten Kämpferinnen und Kämpfer.
comedia-Verlag, 2003, 448 Seiten, gebunden, 108,00 €, ISBN 3-9522520-2-6
Rezension:
ZLV
Im Zeichen der Fledermaus -
Die Rum-Dynastie Bacardi und der geheime Krieg gegen Cuba
Im Zeichen der Fledermaus, unter dem Bacardi seinen Rum vertreibt, wird seit Jahren Krieg geführt:
Handelspolitisch, mit Geld und mit Waffen. Er galt dem sandinistischen Nicaragua und Angola und richtet sich
bis heute gegen Cuba.
Hernando Calvo Ospina enthüllt, welche Rolle Führungskräfte von Bacardi bei terroristischen Aktionen gespielt
und wie sie dafür gesorgt haben, dass die Unterstützungsgelder der CIA die Contras in Nicaragua, die UNITA
in Angola und cubanische Reaktionäre erreicht haben. Und er deckt auf, wie ein Konzern, der nicht in USA
beheimatet ist, seine Wünsche dort Gesetz werden lassen kann.
PapyRossa-Verlag, 2002, 154 Seiten, Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 3-89438-243-0
Che Guevara -
Begegnungen und Gespräche 1961-1964 in Kuba
Diese Aufzeichnungen bereichern die biographischen Veröffentlichungen über Che Guevara um einen wichtigen
Beitrag. Günther Schaaf ist einer der letzten noch lebenden ehemaligen DDR-Bürger, der unmittelbar mit
Che Guevara zusammen gearbeitet hat. Er war in den Jahren 1961 bis 1966 als Mitarbeiter bzw. als Leiter
der Handelsvertretung der DDR auf Kuba tätig. Seine Darstellung hat ihre zeitgeschichtliche Bedeutung
darin, daß bis Ende 1964 alle wesentlichen industriellen Anlagenimporte Kubas Che Guevaras persönlicher
Entscheidung und Kontrolle unterstanden.
Der besondere Reiz besteht in der Authentizität. Erstmalig werden Informationen und Schilderungen aus der
direkten Zusammenarbeit des Autors mit Che Guevara als Industrieminister Kubas von 1961 bis 1964
veröffentlicht, wird über Begegnungen und Gespräche Günther Schaafs mit Che berichtet. Das Buch ist
jedoch nicht nur ein Bericht über Begegnungen. Dem Autor gelingt es, die Persönlichkeit Che's in ihrer
Komplexität zu beschreiben, von seinen Ansichten und seinem Denken zu erzählen. Er schreibt in Erinnerung
an viele Gespräche über die theoretischen und gesellschaftspolitischen Ideen und Visionen Che Guevaras,
über dessen kritische Haltung zu den sozialistischen Staaten und seine Bewertung des Kapitalismus.
Historisch einschneidende Ereignisse wie die Kuba-Krise, die Günther Schaaf in Kuba direkt erlebte, die
Probleme und Erfolge die Zusammenarbeit zwischen der DDR und Kuba und die Rückkehr an die Stätten seines
Wirkens nach 1989 runden dieses informative Buch ab.
Pahl-Rugenstein Nachf., 2002, 200 Seiten, gebunden, 14,90 €, ISBN-10:3891443374, ISBN-13: 978-3891443378
Originalton Miami
Die USA, Kuba und die Menschenrechte

Miami ist Zentrum des kubanischen Exils, das Fidel Castro stürzen und Kuba "vom Kommunismus befreien" will.
Was sind das für Gruppen, die dort unter humanitärer Flagge und US-Protektion Gewehr bei Fuß stehen? Was
wollen sie erreichen? Wie sieht ihr politisches Programm aus? Was verstehen sie überhaupt unter
Menschenrechten? Hernando Calvo Ospina und Katlijn Declercq haben Personen befragt, die darauf authentische
Antworten geben können. Und alle haben sie geredet, gaben bereitwillig Auskunft und enthüllten, was die
Karibikinsel erwartet, wenn diese Kräfte dort wieder das Kommando übernehmen.
"Das Buch ist sehr klar, mutig und zutiefst nützlich." (Jean Ziegler)
PapyRossa-Verlag, 2001, 275 Seiten, Taschenbuch, 15,20 €, ISBN 3-89438-222-8
Das Wunder
Kuba
Kuba, das sind weiße Strände, Palmen, Mojito, Gastfreundschaft. Kuba, das ist aber auch eine
seit fast 40 Jahren von der grösten und brutalsten Militärmacht der Welt belagerte Festung,
die die Sympathie von Millionen in aller Welt genießt. Kuba, das ist schließlich ein echtes
Wunder, denn viele Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig darin: Kein Land der Welt hätte die
verheerenden Folgen des Über-Nacht-Abbruchs aller Handelsbeziehungen zur Sowjetunion und den anderen
Staaten der sozialistischen Gemeinschaft überlebt.
Leo Burghardt und Klaus Huhn haben vor fünf Jahren die Frage gestellt: "Überlebt Kuba?" und sie damals
mit behutsamen Optimismus bejaht. Jetzt streiften sie wieder über die Karibik-Insel und entdeckten das
Wunder, das sie sachlich aber mit viel solidarischer Wärme beschrieben.
Spotless Verlag, 1999, 96 Seiten, Taschenbuch, 9,90 €, ISBN 3-933544-14-9
Che Guevara - Biographie
Jorge G. Castañeda
Ernesto Guevara de la Serna, genannt "Che", war bereits vor seinem Tod am 8. Oktober 1967 zur Legende
geworden, zum Mythos, der Lebensgefühl und Ideologie einer ganzen Generation weltweit maßgeblich
geprägt hat. Sein Porträt, auf Postern und T-Shirts gedruckt, war überall zu finden, ob in
Versammlungsräumen von Studenten, auf den Straßen oder in den Zimmern der Jugendlichen.
Die Biographie von Jorge G. Castañeda beschreibt umfassend und detailliert Che Guevaras Leben, von den
bürgerlichen Anfängen in Argentinien bis zum Tod des Guerrillero in Bolivien. Castañedas Buch ist
zugleich eine kenntnisreiche Darstellung der Zeitgeschichte Kubas und Lateinamerikas von Beginn der
Aufstände in der Sierra Escambray bis zum bolivianischen Abenteuer. Castañeda untersucht die
internationalen, weltpolitischen Verflechtungen der kubanischen Revolution und zeigt, wie die
diplomatischen und militärischen Aktionen ihrer Protagonisten unser Jahrhundert veränderten.
Verlag Suhrkamp/Insel, 1998, 640 Seiten, Broschur, 14,00 €, 978-3-518-39411-3
Das Buch zur Internationalen
Che - Guevara - Konferenz
Mit der Internationalen Che-Guevara-Konferenz im September 1997 begann ein spannender Diskussionsprozeß
von Linken unterschiedlichster Herkunft und Position über Chancen eines neuen historischen Projektes.
Verlag 8. Mai, 1998, 218 Seiten, Taschenbuch, 5,00 €, ISBN-10 393174504X, ISBN-13 9783931745042
Kuba -
ein "Yankee" berichtet
Was ist aus Kuba geworden, seit es dem Goliath im Norden allein gegenübersteht?
Mit welchen Strategien kann die prekäre Lage überwunden werden? Und unter welchen politischen Vorzeichen?
Ron Ridenour, US-Bürger und Wahl-Kubaner, schildert neben den wirtschaftlich/politischen Fakten in spannenden
Reportagen das Alltagsleben der Kubaner/innen. Ungeschönt beschreibt er die Probleme, die aus dem
kolonialistischen Erbe, den paternalistischen Strukturen und dem allgemeinen Mangel resultieren und vom
Wirtschaftskrieg und den militärischen Drohungen der USA mitverursacht werden.
Er verbindet die Recherche vor Ort mit Interviews und persönlichen Eindrücken. Dabei macht er
kein Hehl aus seiner Sympathie für das kubanische Volk und dessen Anstrengungen, sich nicht in
längst überwunden geglaubte Zustände zurückzwingen zu lassen.
PapyRossa-Verlag, 1997, 294 Seiten, Taschenbuch, 5,00 €, ISBN 3-89438-122-1
José Martí
zum 100. Todestag
Der Name José Martí kann niemandem, der einmal in seinem Leben auf Kuba war, entgangen sein - finden sich
doch in jeder Stadt, in jedem Dorf Schulen, Denkmäler, Straßen und Plätze, die seinen Namen tragen.
José Martí - der Nationalheld Kubas, der Vorkämpfer für die Unabhängigkeit Kubas nicht nur von Spanien, sondern,
weit vorausblickend, gegen jede neue Form der Abhängigkeit - er ist in unserem Land vielen unbekannt. Bekannt
jedoch ist sein Gedicht "Guantanamera".
Was für ein Gegensatz zu Lateinamerika, wo José Martí jedem Schulkind ein Begriff ist und José Martí die
Verkörperung des selbstbewußten, des anderen Amerika, "Unseres Amerikas" - wie er es nannte - darstellt.
Röhrig-Verlag, 1995, 123 Seiten, Taschenbuch, 4,00 €, ISBN 3-929896-02-8
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