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Blockade gegen Kuba

Außenministerium der Republik Kuba BERICHT VON KUBA

Zur Resolution 65/6 der UNO-Vollversammlung unter dem Titel "Die Notwendigkeit, die Kuba von den Vereinigten Staaten von Amerika auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden"
Ministerium für Auswärtige Beziehungen der Republik Kuba
Juli 2011,


Presse

Das Embargo bleibt - die Castros auch

Heute vor 50 Jahren erließ US-Präsident John F. Kennedy ein umfassendes Embargo gegen das sozialistische Kuba. Die Entscheidung war geprägt von der Ost-West-Konfrontation und sollte der Revolution unter Führung von Fidel Castro ein schnelles Ende bereiten. Auch nach Ende des Kalten Krieges hat Washington das Embargo nicht aufgehoben. Denn insbesondere exil-kubanische Gruppen lehnen jede Aufweichung ab.
03.02.2012: Tagesschau

US-Kongress begutachtet neuen Gesetzentwurf gegen Kuba

Der Kongress der Vereinigten Staaten analysiert einen Gesetzentwurf, der die Reisen von US-Bürgern und kubanisch stämmigen US-Amerikaner sowie die Versendung von Geldüberweisung nach Kuba wieder einschränken würde.
14.12.2011: Granma Internacional

Nicht ausreichend

PayPal führt weiterhin keine Zahlung für kubanische Produkte aus – Stellungnahme des »Netzwerks Kuba«:
03.11.2011: junge Welt

Kuba-Gruppen kritisieren Paypal-Vergleich als nicht ausreichend

02.11.2011: amerika 21

Paypal - Kuba-Streit endet mit Kompromiss

Paypal Europe hat im Streit um eingefrorene Konten deutscher Onlinehändler, die mit kubanischen Waren handeln, einem Vergleich zugestimmt. Der Zahlungsabwickler hatte versucht, die Veröffentlichung der Einigung zu verhindern.
01.11.2011: golem

Kuba-Blockade: Paypal hebt Kontosperrung auf

Vergleich vor Landgericht in Bayern: Onlinebezahldienst lenkt im Streit mit Internetfirma unter Bedingungen ein. Grundkonflikt bleibt ungelöst.
01.11.2011: amerika 21

Votum gegen Obama

Zum zwanzigsten Mal in Folge hat die UN-Vollversammlung am Dienstag die Blockade der USA gegen Kuba verurteilt.
26.10.2011: junge Welt

Zum 20. Mal: Die Welt sagt NEIN zur Blockade

Zum zwanzigsten Mal in Folge hat die UN-Vollversammlung in New York einer von Kuba vorgelegten Resolution gegen die seit einem halben Jahrhundert von den USA gegen die Insel aufrechterhaltenen Blockade zugestimmt.
25.10.2011: Red Globe

Kuba fordert vor UNO Ende der US-Blockade

24.10.2011: amerika 21

Die kubanische Zivilgesellschaft fordert die Beendigung der Blockade

20.10.2011: Granma Internacional

Feindseligkeit USA beeinträchtigt das Fernmeldewesen Kubas

22.09.2011: Granma Internacional

Erneute Verurteilung des US-Handelsembargos durch UN angestrebt

16.09.2011: Womblog / IPS

Kuba betont die Notwendigkeit, die Blockade zu beenden

15.09.2011: Granma Internacional

US-Embargo kostete Kuba bislang 104 Milliarden Dollar

14.09.2011: RIA Novosti

USA verlängern Handelsembargo gegen Kuba

Die USA haben das im "Gesetz über den Handel mit dem Feind " vorgesehene Handelsembargo gegen Kuba um ein Jahr verlängert, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des Weißen Hauses.
14.09.2011: RIA Novosti

Kuba-Boykott: Einstweilige Verfügung gegen PayPal eingereicht

26.08.2011: amerika 21

Onlinehändler wollen einstweilige Verfügung gegen Paypal

Deutsche Onlinehändler wollen Paypal zwingen, Kontosperrungen wegen des Handelsembargos gegen Kuba aufzugeben. Sie rechnen sich gute Chancen auf einen juristischen Erfolg aus.
25.08.2011: golem

Video: Paypal boykottiert kubanische Waren

22.08.2011: Deutsche Welle

USA belegen französisches Schifffahrtsunternehmen mit einer Geldstrafe wegen Service für Kuba

18.08.2011: Granma Internacional

Gemeinsam gegen die US-Blockade

"Ich sehe gar nicht ein, dass US-amerikanische Firmen uns einfach etwas diktieren wollen." Mit diesen Worten kommentierte Thomas Altmann, Inhaber des Online-Shops Rum & Co., die Sperrung seines Kundenkontos durch den Online-Bezahldienst Paypal.
17.08.2011: Cuba Si

»Das Vorgehen widerspricht der EU-Verordnung«

Ebay und PayPal boykottieren kubanische Waren. Verlust von Kunden wird dabei in Kauf genommen. Ein Gespräch mit Edmund Rowan.
Edmund Rowan ist Experte für Wirtschaftsrecht und unter anderem für die Kanzlei Streifler & Kollegen in Berlin tätig
15.08.2011: junge Welt

Klage gegen PayPal in der BRD wegen Behinderung des Verkaufs kubanischer Produkte

Online-Bezahldienst zeigt Extraterritorialität der Blockade.
15.08.2011: Granma Internacional

Kuba-Gruppen prüfen Kampagne für PayPal-Boykott

Der deutsche Verein Netzwerk Cuba e.V., ein Zusammenschluss von gut 40 politischen und entwicklungspolitischen Kuba-Gruppen, unterstützt den Rechtsstreit von Online-Händlern gegen den Internet-Bezahldienst PayPal.
14.08.2011: amerika 21

Protestschreiben gegen PayPal als Handlanger der völkerrechtswidrigen US-Politik gegen Cuba

Netzwerk Cuba e.V.
Der zum US-Konzern eBay gehörende Internet-Bezahldienst PayPal setzt derzeit Dutzende von Firmen in Deutschland unter Druck, keine Waren mehr aus Cuba online anzubieten – oder keinen Service mehr zu erhalten. PayPal hat die Konten mehrerer Händler bereits gesperrt.
12.08.2011: Netzwerk Cuba e.V.


Kuba-Blockade von PayPal vor Gericht

no al bloqueo
Händler bereiten Musterprozess in München vor. Bezahldienst hatte deutsche Konten unter Berufung auf Kuba-Blockade der USA gesperrt.
Der Streit über die Blockade kubanischer Waren in Deutschland und Österreich durch den Online-Bezahldienst PayPal wird vor Gericht ausgetragen.
10.08.2011: amerika 21


US-Unternehmen stellt unter dem Druck der Miami-Mafia und der Exportkontrollbehörde (OFAC) Flüge nach Kuba ein

Abercrombie & Kent (A&K), eines der ersten US-Unternehmen, die nach der sogenannten "Flexibilisierung" des Präsidenten Barack Obama Reisen nach Kuba ankündigten, nahm sein Besuchsprogramm zurück, nachdem es auf Druck der "berühmten" Ileana Ros-Lehtinen, Vertreterin der kubanisch-US-amerikanischen Mafia in Florida, von der OFAC kritisiert wurde.
09.08.2011: Granma Internacional

Ebay setzt Kuba-Blockade auch in Deutschland durch

Seit dem 7. Februar 1962 besteht ein Handels-, Wirtschafts- und Finanzembargo der Vereinigten Staaten gegen Kuba. Es trat in Kraft, nachdem die revolutionäre kubanische Regierung Eigentum von Bürgern und Unternehmen der Vereinigten Staaten, darunter der United Fruit Company und der ITT enteignet hatte. Nun versucht das US-amerikanische Internetunternehmen eBay offenbar, die Kubablockade der USA auch in Deutschland durchzusetzen.
Über die Kuba-Blockade von ebay und mögliche Hintergründe sprach Radio Z mit Harald Neuber vom Nachrichten-Portal amerika21.de.
Audio herunterladen: Ebay setzt Kuba-Blockade auch in Deutschland durch
02.08.2011: amerika 21

Deutsche Tageszeitung prangert Extraterritorialität der Blockade gegen Kuba an

Die Tageszeitung Die Welt meldet, dass die Aktionen von PayPal und eBay gegen in Deutschland ansässige Onlinehändler "grob rechtswidrig sind".
04.08.2011: Granma Internacional

Kuba-Blockade: "Ihr Angebot wurde gelöscht"

US-Unternehmen eBay und Tochterfirma PayPal gehen weiter massiv gegen Händler vor, die Produkte aus Kuba vertreiben. Verstoß gegen EU-Recht.
02.08.2011: amerika 21

Kalter Krieg im Internet

Mehrere Spirituosen- und Tabakwarenhändler im Norden haben Ärger mit dem US-amerikanischen Bezahlsystem Paypal, weil sie Rum oder Zigarren aus Kuba anbieten. Jetzt feilen sie an einer Sammelklage.
02.08.2011: taz

Kuba-Embargo in Deutschland

Überraschung für deutsche Online-Händler: Weil sie mit Waren aus Kuba handeln, hat ihnen der US-Zahlungsdienstleister PayPal gekündigt.
01.08.2011: taz

Cuba libre? Paypal sperrt Händlern mit kubanischen Produkten die Konten.

Kubanischen Rum übers Internet bestellen? Nicht, wenn es nach dem amerikanischen Online-Bezahlsystem PayPal geht. Dieses sperrt derzeit deutschen Online-Händlern die Konten, wenn sie kubanische Ware handeln. Doch es regt sich Widerstand.
01.08.2011: Mixology

Kritik an Online-Embargo gegen Kuba

Bezahldienst PayPal in Bedrängnis: Internethändler prüfen Klage wegen Kontenschließung.
29.07.2011: Neues Deutschland

Kuba-Blockade und Wikileaks: Kritik an PayPal nimmt massiv zu

Der Online-Bezahldienst PayPal, ein Tochterunternehmen des US-Konzerns eBay, kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus:
28.07.2011: amerika 21

20 Händler bereiten Klage gegen Paypal vor

Paypal könnte wegen seinem Vorgehen gegen deutsche Onlinehändler zur Durchsetzung des Kuba-Embargos juristische Probleme bekommen.
28.07.2011: golem

Kuba-Blockade: Händler prüfen Klage gegen PayPal

Online-Bezahldienst kündigt Verkäufern wegen des Vertriebs kubanischer Waren. Betroffene wollen rechtliche Schritte ergreifen.
28.07.2011: amerika 21

Paypal will in Deutschland Kuba-Embargo durchdrücken

Paypal fordert deutsche Onlineshops ultimativ auf, Waren aus Kuba aus dem Programm zu nehmen. Andernfalls werde gesperrt, droht das Unternehmen.
26.07.2011: golem

Kuba bietet US - Bürgern trotz der Blockade Studienplätze an

25.07.2011: Granma Internacional

Einmischung ohnegleichen

Erklärung des Bundestreffens der AG Cuba sí in der Partei Die Linke vom 31. Oktober:
03.11.2010: junge Welt

Gemeinsamen Standpunkt zu Kuba aufheben

Die Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE zum Gemeinsamen Standpunkt der EU gegenüber Kuba.
01.11.2010: amerika 21

187:2 für Kuba

Vereinte Nationen verurteilen Blockadepolitik der USA. Kritik auch an der Europäischen Union.
28.10.2010: junge Welt

EU und G77 verlangen Aufhebung des US-Embargos gegen Kuba

27.10.2010: Radio China International

EU behält Distanz zu Kuba bei

Trotz einer Annäherung in den vergangenen Monaten wird die EU ihre »Gemeinsame Position« gegenüber Kuba beibehalten.
28.10.2010: Neues Deutschland

Vereinten Nationen kritisieren USA Embargo gegen Kuba

27.10.2010: Dominican Republic

UNO verurteilt erneut US-Blockade gegen Kuba

26.10.2010: amerika 21

Erneut überwältigende Mehrheit gegen Kuba-Blockade

Blockade gegen Kuba
Die Welt steht hinter Kuba. 187 Staaten der Welt haben heute bei der UN-Vollversammlung in New York die US-amerikanische Blockade gegen Kuba verurteilt, nur 2 Regierungen stellten sich gegen einen entsprechenden Antrag, den Havanna zum 19. Mal in Folge eingebracht hatte.
26.10.2010: Red Globe


"Gemeinsame Position" zu Kuba entzweit weiter die EU

Trotz einer Annäherung in den vergangenen Monaten wird die EU ihre "Gemeinsame Position" gegenüber Kuba weiter beibehalten.
26.10.2010: amerika 21

EU-Außenministerin Ashton wird Kuba-Politik der EU revidieren

Die Europäische Union hat ihre Außenministerin Catherine Ashton beauftragt, Möglichkeiten einer Normalisierung der Beziehungen zum Karibikstaat Kuba zu prüfen.
26.10.2010: RIA Novosti

US-Embargo hat kubanische Lebensmittelindustrie 100 Millionen USD gekostet

Allein die kubanische Lebensmittelindustrie hat wegen des Wirtschafts-, Handels- und Finanzembargos der USA seit 1961 Verluste in Höhe von 100 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen.
25.10.2010: Berliner Umschau

EU stellt sich stur

Außenminister wollen Einmischung in innere Angelegenheiten Kubas nicht beenden. Trotzdem in UN-Vollversammlung Ablehnung der Blockade erwartet.
25.10.2010: junge Welt

Kein Export mehr nach Kuba

USA verhängen vor 50 Jahren ein Handelsembargo.
19.10.2010: Deutschlandradio Kultur

19. Oktober 1960: Als die USA die Wirtschaftsblockade gegen Kuba verkündeten

Die US-Wirtschaftsblockade gegen Kuba hat am 19. Oktober 1960 begonnen. Ihre Souveränität zu behaupten half der "Freiheitsinsel" nicht zuletzt die Sowjetunion.
19.10.2010, VIDEO: RIA Novosti

Kein Export mehr nach Kuba

USA verhängen vor 50 Jahren ein Handelsembargo.
19.10.2010: Deutschlandradio Kultur

Prüfstand: Die Blockade gegen Kuba

Ein ganzer Kontinent im Aufbruch: Warum die Völker Lateinamerikas anfangen, sich zusammenzuschließen. Ein Gespräch mit Aleida Guevara March.
16.10.2010: junge Welt

50 Jahre Blockade

Am 18. Oktober 1960 verhängte Washington das Embargo über Cuba. Eines der wesentlichen Ziele war es damals, dem Land Ersatzteile für den Maschinenpark aus den USA vorzuenthalten. Dies ist der Beginn der Blockade, die noch heute in Kraft ist.
15.10.2010: Cuba Libre

Die Linke: Beziehungen zu Kuba sollen normalisiert werden

07.10.2010: Deutscher Bundestag

Sanktionen, Belagerung und Konfrontation sind keine Wege, um den Frieden und die Sicherheit zu erhalten

Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez (...) auf der Allgemeinen Diskussion der 65. Sitzungsperiode der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
28.09.2010: Granma Internacional

Blockade verschärft

no al bloqueo
US-Präsident Barack Obama hat nicht nur die Hoffnungen auf eine Entspannung der Beziehungen zu Kuba enttäuscht, unter seiner Regierung wurde die Blockade gegen die Insel in einigen Bereichen sogar noch verschärft. Das sagte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla am Mittwoch in Havanna bei der Vorstellung des jährlichen Berichts an die Vereinten Nationen über die Folgen der Blockade.
17.09.2010: junge Welt


Mit Obama im Weißen Haus

Die Blockade hat sich absolut nicht geändert
16.09.2010: Granma Internacional

Bericht Kubas zur Resolution 64/6 der UNO-Vollversammlung

Außenministerium der Republik Kuba Kubas Außenminister, Bruno Rodríguez Parrilla, stellte am 15. September 2010 auf einer Pressekonferenz in Havanna den diesjährigen Bericht über die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade vor. Am 26. Oktober wird die Generalversammlung der UNO zum 19. Mal in Folge über die US-Blockade gegen Kuba abstimmen. Im vergangenen Jahr wurde diese Politik von 187 Mitgliedsstaaten verurteilt: Die Notwendigkeit, die Kuba von den VEREINIGTEN STAATEN auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden (pdf)
15. September 2010, Havanna

Debatte US-Blockade gegen Kuba
Wo der Kalte Krieg fortlebt

Kuba hat zwar viele Probleme, aber es achtet die Menschenrechte. Westliche Gegner des sozialistischen Inselstaats machen es sich mit ihrer Kritik deshalb oft viel zu einfach.
13.09.2010: TAZ

US-Blockade Kubas lässt nicht nach

Die US-Politik gegenüber Kuba bleibt unverändert, die Blockade der Insel hält an.
Das stellte Ana Teresita Gonzalez Fraga, Vizeaußenministerin Kubas, in Moskau in ihrer Stellungnahme zur Entscheidung der amerikanischen Behörden, das Handels- und Wirtschaftsembargo gegen Kuba zu verlängern, fest.
07.09.2010: RIA Novosti

In Berlin prangert man die völkermörderische Blockade der USA gegen Kuba an und verlangt die Freilassung der Fünf

Die kriminelle Blockadepolitik, die die US-Regierung seit fünf Dekaden gegenüber dem kubanischen Volk verfolgt, wurde am letzten Montag in dieser Hauptstadt in einer Informations- und Kulturveranstaltung angeprangert, die in der Galerie der linken Tageszeitung "Junge Welt" unter dem Titel "Die Wirtschaftsblockade- Der unerklärte Krieg gegen Kuba" stattfand.
14.10.2009: Botschaft der Republik Kuba

Logik des Terrors
Eine jW-Veranstaltung zur Kuba-Blockade

Podium "Die Wirtschaftsblockade - Der unerklärte Krieg der USA gegen Kuba"

(v.l.n.r) Raúl Becerra Egana,
Ekkehard Sieker, Wolfgang Gehrcke

Kubanischer Botschafter Raúl Becerra Egana

Kubanischer Botschafter
Raúl Becerra Egana

Im kommenden Jahr wird die vom damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy verhängte Wirtschaftsblockade gegen Kuba 50 Jahre alt. Sie war von Anfang an mit Spionage und terroristischen Aktivitäten verbunden – bis heute. Dem Embargo und dem »unerklärten Krieg gegen Kuba« war am Montag eine gemeinsame Veranstaltung von Netzwerk Cuba Informationsbüro e. V. und jW in Berlin gewidmet. Wer heute nach Miami komme, schilderte der Filmemacher und Publizist Ekkehard Sieker vor etwa 100 Gästen in der jW-Ladengalerie, könne rasch Zugang zu exilkubanischen Gruppen erhalten, die ihr Training für Mord und Sabotage in aller Öffentlichkeit absolvierten. Sieker sprach von einer »Logik des Terrors«, der die USA folgten. Kubas neuer Botschafter in der Bundesrepublik Raúl Becerra Egana bezeichnete die Blockade als eine grausame Politik, die konzipiert sei, um die Bevölkerung Kubas mit Hunger und Krankheiten zu bekämpfen. Den jährlichen direkten wirtschaftlichen Schaden für die Insel bezifferte er auf etwa drei Milliarden US-Dollar. In Jahren wie 2008, als Wirbelstürme große Teile der kubanischen Agrarproduktion vernichteten, verschärfe sie die Lage zusätzlich. Schmerzhafte Auswirkungen habe die Blockade etwa in der Medizintechnik, in der es einige Geräte und Medikamente für Herzoperationen bei Kindern nur in den USA gebe.

Wolfgang Gehrcke

Wolfgang Gehrcke

Son Batey

Son Batey

Der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke (Die Linke) erklärte, in seiner Partei sei eine klare politische Vorstellung für eine vernünftige Haltung zu Kuba nötig, und warnte vor einer »Obama-Euphorie«: Der neue US-Präsident habe zwar in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit keinen neuen Krieg begonnen, aber auch keinen beendet. Die Linke müsse es zu ihrer Forderung machen, die »Blockade sofort und bedingungslos zu beenden«. Er fand Beifall für seinen Vorschlag, am Jahresende eine Aktion für Kuba zu starten, die sich an die Solidaritätskonzerte des DDR-Rundfunks anlehnt.
14.10.2009, junge Welt


Die Wirtschaftsblockade
Der unerklärte Krieg der USA gegen Kuba
Montag, 12. Oktober um 19:00 Uhr
Ladengalerie der jungen Welt, Torstr. 6 (nähe Alexanderplatz)

Bloqueo
Das Netzwerk Cuba Informationsbüro e.V. lädt ein
Informations- und Diskussionsveranstaltung

Seit fast 50 Jahren blockieren die USA mit völkerrechtswidrigen Mitteln die wirtschaftliche Entwicklung Kubas. Die UN-Vollversammlung hat schon häufig mit großer Mehrheit diese Embargo-Politik der USA gegen Kuba verurteilt.
Der neu ernannte Botschafter der Republik Kuba in Deutschland Raúl Becerra Egana wird in dieser Veranstaltung mit Wolfgang Gehrcke (MdB Die LINKE) und Ekkehard Sieker (freier Journalist) ausführlich über die Auswirkungen dieser Wirtschaftsblockade auf die wirtschaftliche Entwicklung Kubas und auf das Alltagsleben der kubanischen Bevölkerung diskutieren.
Kulturprogrammm: Lesung mit Julietta Barrientos und Leander Lukov, Musik mit dem Trio Son Batey
Unterstüzt wird die Veranstaltung von Cuba Sí, der jungen Welt, dem Berliner Büro Buchmesse, der Freundschaftsgesellschaft Berlin Kuba, der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba und Verdi Berlin
Flyer: Die Wirtschaftsblockade


Bericht Kubas zur Resolution 63/7 der UNO-Vollversammlung

Kubas Außenminister, Bruno Rodríguez Parrilla, stellte am 16. September auf einer Pressekonferenz in Havanna den diesjährigen Bericht über die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade vor (Das Dokument wurde zugleich an die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) gesandt). Am 28. Oktober wird die Generalversammlung der UNO zum 18. Mal in Folge über die US-Blockade gegen Kuba abstimmen. Im vergangenen Jahr wurde diese Politik von 185 Mitgliedsstaaten verurteilt.
Außenministerium der Republik Kuba
"Die Notwendigkeit, die Kuba von den VEREINIGTEN STAATEN auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden" (pdf)
25. September 2009, Havanna

Obama verlängert Wirtschaftsembargo gegen Kuba

Die Vereinigten Staaten haben ihr Wirtschaftsembargo gegen Kuba erneut um ein Jahr verlängert.
Die Verlängerung des Handelsverbots entspreche den nationalen Interessen der Vereinigten Staaten, zitiert der Pressedienst des Weißen Hauses den betreffenden Brief von Präsident Barack Obama an die Außenministerin und den Finanzminister der USA.
03.09.2010: RIA Novosti

New Yorker Philharmoniker sagen Kuba-Tour wegen Blockade ab

02.10.2009: AFP

Dokument: Solidarität mit Kuba

Zu den während des Süd-Süd-Gipfels verabschiedeten Dokumenten gehört auch eine Erklärung zur Solidarität mit Kuba.
30.09.2009: junge Welt

Obama blockiert Kuba

Über 96 Milliarden Dollar kostete Kuba vorsichtigen Schätzungen zufolge die seit 50 Jahren anhaltende US-Wirtschafts- und Handelsblockade gegen die Insel. Legt man dieser Rechnung heutige Preise zugrunde, belaufen sich die Verluste sogar auf mehr als 236 Milliarden Dollar.
18.09.2009: junge Welt

96 Milliarden Dollar Schäden

Der kubanische Staat hat durch die umfassende Wirtschaftsblockade der USA in den vergangenen fünf Jahrzehnten 96 Milliarden US-Dollar verloren. Das erklärte der Außenminister der sozialistischen Regierung des karibischen Landes, Bruno Rodríguez Parrilla, am Mittwoch in Havanna. Kubas Chefdiplomat stellte auf einer Pressekonferenz den diesjährigen Bericht seiner Regierung über die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade vor.
17.09.2009: amerika21

Kubas Regierung berichtet über Schäden des US Wirtschaftsembargos

17.09.2009: Karibik News

Kuba lehnt Bedingungen der USA ab

Keine Konzessionen für Aufhebung des Handelsembargos
17.09.2009: Neue Züricher Zeitung

Ein ruhiges Gewissen

Reflexionen des Genossen Fidel
Ein ruhiges Gewissen
10. September 2009, Havanna

USA behindern Teilnahme ihrer Ärzte an Kongress auf Kuba

Anlässlich des XX Internationalen Kongresses für Orthopädie und Traumatologie in Bayamo, der vom 21. bis 26. September 2009 auf Kuba stattfindet, werden keine Teilnehmer aus den USA anwesend sein.
08.09.2009: Karibik News

Kuba wirft Washington Reiseverbot für US-Ärzte vor

06.09.2009: ORF

Druck auf Obama

Das US-Finanzministerium in Washington hat am Donnerstag die Lockerung von Teilen der seit Jahrzehnten gegen Kuba verhängten Blockade angekündigt. In erster Linie geht es dabei um Reiseerleichterungen für in den USA lebende Kubaner, die künftig unbegrenzt Familienangehörige auf der Insel besuchen dürfen.
05.09.2009: junge Welt

Mehrheit der Kuba-Amerikaner für Aufhebung des US Embargos

Eine Umfrage, die von der Firma Bendixen & Associates sowie vom Miami Herald am Dienstag veröffentlicht wurde, ergab, dass 41 % der Kuba-Amerikaner für die Aufhebung des US Embargos sind, während 40 % für eine Beibehaltung votierten.
02.09.2009: Karibik News

US-Boykott gegen cubafreundliche Internet-Domains

04.03.2008: New York Times

Cuba vs Bloqueo




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