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"Und Yoani revanchiert sich"


Redebeitrag der SDAJ auf der Kundgebung zum Auftritt von Yoani Sánchez im Instituto Cervantes.

Yoani Sanchez wird in den angeblich freien Medien dieser angeblich freien Welt permanent als kubanische Vorzeige-Dissidentin gehandelt. Sie berichtet angeblich unvoreingenommen über die alltägliche Situation in Kuba und wird dafür vom Castro-Regime angeblich brutal unterdrückt. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Frau Sanchez geht Tag für Tag in den Luxushotels und der US-amerikanischen Interessensvertretung in Havanna ein und aus. Sie kann in ihrem Blog jegliche Schauergeschichten und Aufrufe zum Sturz der Regierung publizieren und wurde vor einigen Jahren nicht einmal daran gehindert ins Ausland zu heiraten. Mit anderen Worten: Sie kann in Kuba tun und lassen, was sie für richtig hält und hatte auch die Möglichkeit das Land zu verlassen.

Allerdings kam sie wieder - offensichtlich war ihre Mission noch nicht erfüllt.

eisten kann sich die Dame ihren Lebensstil dank fester Engagements bei bürgerlichen Zeitungen im europäischen Ausland. Seit kurzem ist sie außerdem "Interessensvertreterin" des SIP. Das ist ein Verband südamerikanischer Medienkonzernbesitzer und Möchtegern-Berlusconis, die mit ihrer Berichterstattung immer wieder die progressiven Regierungen Lateinamerikas angreifen und sogar aktiv an Putschversuchen in Venezuela und Ecuador beteiligt waren. Aus diesem Sumpf erhält Yoani Sanchez einige tausend Dollar im Monat und ist damit vermutlich die reichste Einwohnerin Kubas. Hinzu kommen Preisgelder für ihren Journalismus und eben solche Einladungen in alle Welt.

Und Yoani revanchiert sich: In ihrem Blog, der ihr übrigens freundlicherweise von der deutschen Provider-Firma Strato gratis zur Verfügung gestellt wird, lobte sie 2009 den Putsch in Honduras, der etliche Menschen das Leben kostete. Sie lügt unverfroren über die Gesundheits- und Lebensmittelversorgung in Kuba. Sie beschwert sich über mangelnde Rechte und Pressefreiheit und wünscht sich in diesem Zusammenhang sogar die Herrschaft des Diktators Batista zurück. Dieser ließ die kubanische Bevölkerung in Armut und Hunger verkommen und missbrauchte das Land als Vorstadt-Bordell der USA, die Frauen inklusive. Als die kubanische Revolution diesem Spuk ein Ende bereitete, machte sich Batista übrigens mit der 40 Millionen Dollar schweren Staatskasse davon, und lebte bis in die 70er Jahre luxuriös im spanischen Exil.

In Kuba gibt es seit der Revolution ein kostenloses Bildungssystem. Übrigens hat jede/r Studierende an einer kubanischen Universität dort automatisch einen Zugang zum Internet. In den letzten Jahren sind dort eine ganze Reihe Blogs entstanden, die sich teils kritisch, teils ironisch mit bestimmten Entwicklungen im Land auseinandersetzen, allerdings auf Fakten basierend. Diese erkennt Yoani Sanchez nicht an: Die kubanische Bevölkerung verfügt heute über eins der besten Gesundheitssysteme der Welt und über eine Grundversorgung mit Lebensmitteln, beides kostenlos! Öffentlicher Nahverkehr und Wohnraum, Bildung und Arbeit stehen den Menschen zur Verfügung und können durch demokratische Mitbestimmungsinstrumente konkret gestaltet werden. Dementsprechend wird Yoani in Kuba eher milde belächelt, und auch international schrumpft ihr Ansehen inzwischen deutlich. Auf ihrer jetzigen Welttournee sucht sie deshalb verzweifelt den Kontakt zu allen Feinden des Fortschritts, die sich finden lassen. Besonders beliebt ist sie bei antikubanischen Terroristen in Miami, US-amerikanischen Neo-Cons und profaschistischen Franco-Anhängern in Spanien.

Insgesamt ist also erkennbar, wo die Reise hingehen soll: 1.) Leugnen der grandiosen sozialen Errungenschaften der kubanischen Revolution und 2.) Destabilisierung des politischen und wirtschaftlichen Systems in Kuba. Zum Glück waren ihre Unternehmungen bisher alles andere als erfolgreich: Die kubanische Revolution geht auch nach über 50 Jahren ihren Weg – mit Bedacht, aber ohne Pause – und wird sich davon nicht durch einen lächerlichen Blog abbringen lassen. Aber wenn es um antisozialistische Propaganda geht, sind die bürgerlichen Medien in Deutschland natürlich sofort mit von der Partie. Yoanis Lügengeschichten verletzen zwar einfachste journalistische Standards, aber auch davon lassen sich die taz und "Reporter ohne Grenzen" offenbar nicht abschrecken. Stattdessen rennen sie ein weiteres Mal widerspruchslos dem Ruf der angeblichen Menschenrechte hinterher und damit blind in Richtung Rückschritt, Idiotie und Reaktion. Wir empfehlen: Hören Sie einfach auf, den Schwachsinn zu lesen. Versuchen Sie's stattdessen mal mit einem Probeabo der Tageszeitung "junge Welt".

Solidarität mit dem kubanischen Sozialismus. Hier und heute – immer und überall!
Yoani Sanchez - vayase a la mierda!

SDAJ
SDAJ, 09.05.2013






siehe auch:

Beträge zur kubanischen Regierungsgegnerin und "Bloggerin" Yoani Sánchez





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