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Spontane Aktion gegen Sánchez-Besuch in Heidelberg


Yoani Sánchez hat u.a. die Unterstützung der Grünen Partei.

Die Veranstaltung der Grünen in Heidelberg mit Yoani Sánchez ist fehlgeschlagen!

Wie bekannt wurde, hat am 13. Mai 2013 eine Veranstaltung von der Grünen Partei im Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg mit der selbsternannten Dissidentin Yoani Sánchez stattgefunden. Wie wir Euch in unserer vorherigen Information vom .6. Mai mitgeteilt haben, wurde die Veranstaltung von der derzeitigen Grünen Wissenschaftsministerin Baden-Württembergs Theresia Bauer und der Grünen Partei organisiert und durchgeführt.

Vor der Veranstaltung wurde eine spontane Aktion von der Gruppe "Solidaridad con Cuba Heidelberg e.V. und von Freunden Cubas gegen den Besuch der selbsternannten Dissidentin-Bloggerin durchgeführt. Die Besucher wurden durch Flyer über unsere Aktion informiert. Nachdem die Aktion 40 Minuten angedauert hatte, kamen die dicken Autos mit Sánchez und ihren Begleitern vorgefahren, und kurz darauf bekamen wir Besuch von der Polizei und erhielten die Anweisung, die "unangemeldete vorbereitete Aktion sofort zu beenden", ansonsten werde Strafanzeige gestellt.

Nach einer kurzen Besprechung haben wir die nicht angemeldete Aktion, von der Sánchez und ihre Begleiter unangenehm überrascht wurden, beendet und uns mit Freunden der Veranstaltung im Saal angeschlossen. Während der Veranstaltung mussten wir feststellen, dass Sánchez auf kritische Fragen, die von den Zuhörern gestellt wurden, nicht reagierte, nur ausgewichen ist und sehr lange nur über ihren Blog geredet hat. Von der Tatsache, dass kritische Fragen in nur maximal 2 Minuten (längste zugelassene Zeit für einen Redebeitrag) zu formulieren waren, wurde selbst Theresia Bauer überrascht.

Viele Zuhörer aus dem Publikum haben nach der Veranstaltung das Gespräch mit uns gesucht und die Meinung geäußert, dass eine gewisse Arroganz der Veranstalter zu spüren gewesen sei und dass die Grünen die Bloggerin vor dem Publikum als "Staatsfeind Nr. 1" darstellen wollten. Doch Sánchez hat widersprochen und betont, dass sie nicht der Staatsfeind Nr. 1 sei. Nach Aussage von Theresia Bauer, die die ganze Veranstaltung moderiert hat, stehen sie und ihre Familie seit langen Jahren in einer freundschaftlichen Beziehung mit Sánchez (darüber haben wir Euch in unserem Ankündigungsflyer zur Veranstaltung informiert). Theresia Bauer und Yoani Sánchez haben leider viele Fragen unbeantwortet gelassen. Sie haben sich nicht dazu geäußert, ob sie dem seit über 50 Jahren währenden Wirtschaftskrieg (Blockade) gegen Cuba kritisch gegenüber stehen; ob sie den Invasionskrieg in der Schweinebucht kritisieren, bei dem über 150 Cubaner zu Tode kamen, und ob sie für die Rückgabe von Guantanamo an Cuba sind.

Wir empfehlen Frau Bauer und der Grünen Partei, dass sie nicht nur eine, sondern zahlreiche Veranstaltungen zur Situation der Menschenrechte in Saudi Arabien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Dubai oder Mexiko organisieren und nicht immer gegen Cuba oder auch gegen Bolivien und Ecuador vorgehen, nur weil diese Länder eine unabhängige Politik verfolgen und tatsächlich viel Respekt und Unterstützung weltweit haben.

Die Grüne Partei weiß sehr wohl, dass viele Deutsche, die Cuba kennen, die in Cuba gewesen sind oder über das Land Bescheid wissen, der Meinung sind, dass Cuba kein Land ist, aus dem man fliehen müsste.

Wir sind der Meinung, dass die CubanerInnen selber über Ihre Gegenwart und Zukunft entscheiden sollen. Parteien wie die Grünen können sich nicht anmaßen, eine Bloggerin zum "Staatsfeind Nr. 1" hochzustilisieren.

Die Veranstaltung der Grünen mit der selbsternannten Dissidentin ist eindeutig fehlgeschlagen, und viele Fragen, die vom Publikum während der Veranstaltung gestellt wurden, sind unbeantwortet geblieben.

Solidaridad con Cuba Heidelberg e.V., 21.05.2013

siehe auch:

Beträge zur kubanischen Regierungsgegnerin und "Bloggerin" Yoani Sánchez





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